Die mit mediterraner Vegetation gezierdeten Promenaden, die die
Wohnviertel durchziehen, das
schillernde Grün der Gärten und Reben zwischen den Häusern,
die drei Seilbahnen, mit denen man in
weniger als 10 Minuten die herrliche Alpenlandschaft auf über
1000 m Höhe errreichen kann, die Bozen
umgibt, all dies unterstreicht den landwirtschaftlichen und
bergländischen Charakter der Stadt. Hält
man sich einige Tage in Bozen auf, hat man die Möglichkeit,
nicht nur die Atmosphäre und die Naturlandschaft
der Stadt zu genießen und sich in ihre Kultur- und
Kunstschätze zu vertiefen, sondern auch die typischen
gastronomischen Spezialitäten und die erlesenen Weine zu
kosten, darunter die stadteigenen Sorten Lagrein
und St. Magdalener.
Der Lagrein war schon im Mittelalter
bekannt: seine Farbe ist ein leuchtendes, starkes Rot mit
Granatrubinreflexen, der Geschmack ist rund mit
Waldbeergrundtönen, Tabakanklängen und einem leichten Kakaoduft.
Der Magdalener ist ein Wein, der seinen Namen dem
entsprechenden Hügel an der Nordpforte Bozens verdankt, der
ein echter Weingarten ist. Er besteht aus einer Mischung
von Vernatsch mit kleinen Lagrein- oder
Blauburgundermengen, die einen harmonischen, ausgeglichenen
Wein ergeben, der wegen seiner Purpurfarbe und
seinem Duft nach reifen Kirschen, Veilchen und Mandeln sehr
beliebt ist.